Alle Infos zu den Hochschulwahlen – 12.1.-14.1.2016

Kann die Universität mehr Liberalismus gebrauchen? Definitiv: JA! Stellen wir uns mal vor, was sich ändern könnte, wenn man lediglich ein paar Dinge liberaler gestalten würde.
Die Bibliotheken der Universität sind die zentralen Arbeitsstätten für die Studierende, gerade zur Prüfungszeit ist hier Hochbetrieb. Leider ist man hier vor allem am Wochenende an feste und zu kurze Öffnungszeiten gebunden, sodass es sich oftmals gar nicht rentiert in die Bibliothek zu gehen bzw. dafür extra nach Dahlem zu fahren. Wir finden, es steht euch zu, selbst zu wählen, wann ihr lernen möchtet. Daher sind wir sowohl für eine 24 Stunden-Bibliothek, wie auch zusätzlich für die Möglichkeit, so viele Bücher wie möglich digital lesen zu können.
Bei abendlichen Lern- und Arbeitssessions sind selbst mitgebrachte Snacks angesagt, die Cafeterien bleiben geschlossen. Mit verlängerten Bibliotheköffnungszeiten müssen also verlängerte Mensa-und Cafeteriaöffnungszeiten einhergehen.
Generell sind wir der Meinung, dass vor allem bei der Konfrontation mit universitären Gremien mehr Transparenz vorherrschen muss. Gerade finanzielle Aspekte bleiben oft im Dunkeln. Die LHG hat daher schon vor zwei
Jahren in Eigeninitiative den Haushaltsplan des AStA veröffentlicht, um Transparenz zu gewährleisten. Auch bei “studentennäheren“ Angelegenheiten, beispielsweise Notenverteilungen und Bepunktung von Klausuren, fordern wir, dass diese mit Veröffentlichung der Klausurergebnisse ebenso offengelegt werden.
Freiheit und mehr Flexibilität für dich und dein Studium– das ist unsere zentrale Forderung! Studierende sollen dann lernen können, wann sie möchten. Wir brauchen flexiblere Institutionen im sonst so starren Universitätsdschungel. Damit wir als Studierende die maximale Freiheit auf dem Weg zum maximalen Erfolg genießen können.
Wählt Liste Nummer 8 ins Stupa! Wahlrecht ist Wahlpflicht! 
Eure Liberale Hochschulgruppe
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Podiumsdiskussion zum Thema Familienrecht

In der heutigen Zeit gibt es nichts, was unmöglich ist. Gerade in Berlin wird
Antidiskriminierung hochgeschrieben und jeder hat dieselben Rechte. Jeder? … Nicht ganz. Gerade homosexuelle Paare können Entscheidungen in
grundlegenden Dingen nicht wie heterosexuelle Paare treffen. Das Adopti-
onsrecht für homosexuelle Paare ist seit Jahren ein umstrittenes Thema und
ein Ende der Debatte ist nicht in Sicht.

Wie ist die aktuelle rechtliche Situation?

Homosexuelle Paare können in Deutschland keine Kinder adoptieren, die
Stiefkindadoption leiblicher Kinder ist durch das Gesetz allerdings zugel-
assen. Lesbische bzw. schwule Einzelpersonen können auch allein ein Kind
adoptierten, welches aber nach einem Beschluss des Bundesverfassungsge-
richts nicht nachträglich vom Partner adoptiert werden kann (sog. Sukzessi-
vadoption).
Im europäischen Vergleich ist Deutschland damit in der Minderheit: 15 eu-
ropäische Länder haben bereits das volle und zu heterosexuellen Paaren
„gleichwertige“ Adoptionsrecht beschlossen und eingeführt, Finnland wird
2017 folgen. Der alternative Weg zu einer Samenbank hingegen ist zumin-
dest rechtlich für homosexuelle Paare kein Problem. Die Samenbank selbst
kann entscheiden, ob sie die Paare bei ihrem Kinderwunsch unterstützen.
Was spricht für die Gleichstellung homosexueller Paare im Adoptionsrecht
– und was dagegen?

Gegner des gleichgeschlechtlichen Adoptionsrechts argumentieren haupt-
sächlich mit dem „Recht eines Kindes auf Vater und Mutter“. Dabei sollen
also vor allem zum Wohle des Kindes nur heterosexuelle Paare Kinder ad-
optieren dürfen und die Rechte von homosexuellen Paaren werden in den
Hintergrund gestellt. Dieses Argument ist eng an die katholische Kirche ge-
knüpft, welche propagiert, dass jedes Kind ein Recht auf eine Konstellation
à la „Mutter, Vater, Kind“ habe und dies bei Adoptivkindern ebenfalls
Befürworter der „Regenbogenfamilien“ appellieren an das Antidiskriminie-
rungsgesetz und an die allgemeine Gleichstellung von homosexuellen Paa-
ren, welche bereits mit der Legalisierung der „Eingetragenen Partnerschaft“
von Homosexuellen begonnen hat. Die Frage, warum sich adoptierte Kin-
der bei homosexuellen Partnern nicht wohlfühlen und nicht gut aufwachsen
sollten, ist weder angebracht noch nachgewiesen.
Eine erste wissenschaftliche Studie, durchgeführt vom Lesben- und Schwu-
lenverband Deutschland (LSVD), ergibt, dass homosexuelle Eltern hetero-
sexuellen Eltern in der Erziehung in nichts nachstehen: das Familienklima
in Regenbogenfamilien ist durchweg sehr positiv und Bezugspersonen des
anderen Geschlechts werden für Kinder im nahen Umfeld gesucht. Es gibt
keine Anhaltspunkte dafür, dass Kinder in homosexuellen Partnerschaften
schlechter gestellt oder benachteiligt werden würden.
Die Tatsache, dass bereits ein Großteil der europäischen Länder die Adopti-
on rechtlich möglich gemacht hat, stellt Deutschland unter den notwendigen
und dem 21. Jahrhundert angemessenen Zugzwang.

Podiumsdiskussion in Kooperation mit LiSL

Zu diesem Thema werden die LHG der FU Berlin und LISL (Liberale
Schwule und Lesben) zusammen am 29.6.2015 eine Podiumsdiskussion
veranstalten. Der Ort und die genaue Uhrzeit stehen noch nicht fest, werden
aber bald auf der Homepage und auf Facebook zu finden sein. Wir freuen
uns auf eine gute Podiumsdiskussion!

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Deine LHG braucht dich!

Du bist noch auf der Suche nach etwas „Mehr“ neben deinem Studium?

Du hast gute Ideen oder siehst Verbesserungsbedarf am universitären Leben?

Du möchtest dich für ein gutes studentisches Miteinander einsetzen?

Oder einfach mal einen Blick hinter die Kulissen der Universität werfen?

Dann bist du bei uns genau richtig! Wir, die LHG der Freien Universität Berlin, sind stets auf der Suche nach motivierten Studierenden sämtlicher Fachrichtungen, die Lust haben unseren Kreis zu erweitern. Wir heißen jeden herzlich willkommen und freuen uns über frischen Wind, der für Diskussionsstoff, neue Ideen für die Verbesserung des universitären Lebens und gute Ansätze für die Hochschulpolitik sorgt.

Wir treffen uns in der Regel einmal monatlich, tauschen uns sowohl über positive Entwicklungen als auch Probleme an der Universität aus, berichten aus dem  Studierendenparlament und planen gemeinsam Aktionen oder Veranstaltungen an der Universität. Dabei versuchen wir stets uns für das Wohl aller Studierenden einzusetzen und das studentische Leben an der Universität durch unsere Aktionen bestmöglich zu ergänzen.

Darüber hinaus ist die LHG der Freien Universität Berlin überregional organisiert durch den Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen. Der Bundesverband unterstützt die regionalen LHGs und ermöglicht Vernetzung und Austausch zwischen den einzelnen Gruppen durch Veranstaltungen wie die Bundesmitgliederversammlung sowie Seminare.

Du hast Lust dir mal eine Sitzung anzusehen und einen Einblick in die Arbeit der LHG zu bekommen?
Dann komm zu unserem nächsten Treffen im Juni! Wenn du eine kurze Email an vorsitzende@lhg-fu-berlin.de schickst, sagen wir dir Bescheid, sobald der Termin steht.

Wir freuen uns auf dich!

Deine LHG

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Vielen lieben Dank!

Vielen lieben Dank für eure Stimmen! In den Akademischen Senat werden wir leider nicht einziehen, aber wir werden euch weiterhin im Studierendenparlament mit einem Sitz vertreten. Die folgenden zwei Links leiten euch zu den einzelnen Ergebnissen:

Studierendenparlament
http://www.fu-berlin.de/…/Ak…/Stimmverteilung_und_Sitze.pdf…

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Wähle uns ins Studierendenparlament und in den Akademischen Senat

Wahlen 2015

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